Vorträge im Museum
In den Jahrzehnten um 1800 durchlebte die rheinhessische Landwirtschaft einen Wandlungsprozess, dessen Tempo und Folgen auch im europäischen Vergleich als revolutionär zu bezeichnen sind. Innerhalb weniger Jahrzehnte wurden die Ernteerträge enorm gesteigert, neue Düngemethoden eingeführt und der Viehstand verdoppelt. Viele der Neuerungen wurden von mennonitischen Landwirten im 18. Jahrhundert in Rheinhessen eingeführt und dann nach und nach von den ansässigen Bauern übernommen. Diese Veränderungen, aber auch die Situation vor der rheinhessischen Agrarrevolution und ihre Folgen erläutert der Gimbsheimer Historiker Dr. Gunter Mahlerwein in seinem Vortrag „Agrarrevolution in Rheinhessen. Zur Geschichte der Landwirtschaft im 18. und 19. Jahrhundert“ im Museum der VG Eich im Storchenschulhaus Gimbsheim am Donnerstag, 12. März 2009 um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Der Vortrag bildet den Auftakt zu einer kleinen Vortragsreihe zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte Rheinhessens.
Donnerstag, 12. März 2009 um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.
2.) Die religiös motivierte Auswanderung >> Vortrag im Gimbsheimer VG-Museum
Aus Anlass des 300. Jahrestags des Beginns der Massenauswanderung aus den
Gebieten des heutigen Rheinland-Pfalz nach Amerika hat die Atlantische
Akademie Rheinland-Pfalz gemeinsam mit regionalen Partnern eine 12-teilige
Vortragsreihe zu diesem Thema organisiert. Im Rahmen dieser Reihe wird am
der Heidelberger Historiker Dr. Alexander Emmerich über "Die religiös
motivierte Auswanderung" sprechen.
Zeit: Freitag, 23. Oktober, 20.00 Uhr
Ort: Museum der Verbandsgemeinde Eich, Hauptstr. 10, Gimbsheim.
Der Eintritt ist frei.